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Keine Aufwertung der Geisterspiele

Morgen ist es also soweit. Während der Zuschauerausschluss beim Derby im März uns spontan und noch einigermaßen unerwartet traf, hat man diese Situation leider seit längerer Zeit kommen sehen. Eine Saison, die im Sinne des sportlichen Wettbewerbs, der Fankultur und der gesellschaftlichen Verantwortung längst hätte abgebrochen werden müssen, wird wegen der TV-Kohle fortgeführt. Wir Fans dagegen, die unseren Verein immer und überall begleiten, sind außen vor. Über unsere Ablehnung dieses Plans hatten wir uns bereits im Rahmen der bundesweiten Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands geäußert; die letzten Wochen rund um verschiedene Entwicklungen, Eklats und Quarantänemaßnahmen haben unsere Argumente seitdem noch bestärkt.

Der Realität der nun kommenden Geisterspiele müssen wir uns trotzdem stellen. Dabei steht für uns fest, dass diese Geisterspiele nicht künstlich aufgewertet werden dürfen. Seelenlose Kicks ohne Emotionen, einzig und allein um Sky und Co. zu bespielen, haben nichts mit dem Fußball gemeinsam, für den wir stehen. Die trostlose Kulisse leerer Stadien ist genau das, was diese Spiele darstellen und verdienen. Wir halten die Pappfiguren-Aktion daher für kontraproduktiv. Den gut gemeinten, karitativen Gedanken dahinter verstehen wir, halten das Signal jedoch für falsch und empfinden die öffentliche Wahrnehmung dieser Aktion als absolut gegenteilig zu dem, was die momentane Situation darstellt. Unser Bereich im Stadion und auch der Zaun werden entsprechend leer bleiben.

So positiv diese Saison vor Corona für uns gelaufen ist und sehr die Mannschaft unter dem neuen Trainer neues Potenzial für Identifikation geboten hat, so wertlos ist der weitere Verlauf in Form von Geisterspielen. Emotional ist diese Saison beendet.

Fußball ohne Fans ist nichts wert!

Quarantäne für den Fußball – Geisterspiele sind keine Lösung!

Die Frage, wann und in welcher Form wieder Profifußball gespielt werden darf, wurde in den vergangenen Tagen und Wochen viel diskutiert. In der nach wie vor teils unübersichtlichen gesellschaftlichen Situation wurden von verschiedenen Akteuren eine Vielzahl ethischer, epidemiologischer und anderer Argumente ins Feld geführt. Im Folgenden möchten wir uns, als bundesweiter Zusammenschluss der Fanszenen und mit Blick auf die DFL-Vollversammlung, zu dem Thema äußern:

Die Wiederaufnahme des Fußballs, auch in Form von Geisterspielen, ist in der aktuellen Situation nicht vertretbar – schon gar nicht unter dem Deckmantel der gesellschaftlichen Verantwortung. Eine baldige Fortsetzung der Saison wäre blanker Hohn gegenüber dem Rest der Gesellschaft und insbesondere all denjenigen, die sich in der Corona-Krise wirklich gesellschaftsdienlich engagieren. Der Profifußball ist längst krank genug und gehört weiterhin in Quarantäne.

Wir vertreten die klare Position, dass es keine Lex Bundesliga geben darf. Fußball hat in Deutschland eine herausgehobene Bedeutung, systemrelevant ist er jedoch ganz sicher nicht. Beschränkungen, die für vergleichbare Bereiche der Sport- und Unterhaltungsindustrie gelten, müssen auch im Fußball Anwendung finden. In einer Zeit, in der wir alle sehr massive Einschränkungen unserer Grundrechte im Sinne des Gemeinwohls hinnehmen, ist an einen Spielbetrieb der Bundesligen nicht zu denken. Wenn seit Wochen über einen Mangel an Kapazitäten bei CoVid-19-Tests berichtet wird, ist die Idee, Fußballspieler in einer extrem hohen Taktung auf das Virus zu untersuchen, schlicht absurd. Ganz zu schweigen von der Praxis eines Fußballspiels mit Zweikämpfen, eines normalen Trainingsbetriebes in Zeiten von Versammlungsverboten und eines gemeinsamen Verfolgens potenzieller Geisterspiele durch Fans.

Die Rede von gesellschaftlicher Verantwortung und Pläne für exklusive Testkontingente (über 20.000 Stück) für den Profifußball passen nicht zusammen. Wir verstehen, dass Vereinsfunktionäre durchaus rechtliche Verpflichtungen haben, im Sinne des finanziellen Wohls ihres Vereins zu handeln. In einer Situation jedoch, in der die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft vor enormen Herausforderungen stehen, ist es für uns nicht nachvollziehbar, dass offenbar sämtliche Bedenken hintenangestellt werden, wenn es darum geht, den Spielbetrieb möglichst lange aufrechtzuerhalten, bzw. erneut zu starten.

Ganz offensichtlich hat der Profifußball viel tieferliegende Probleme. Ein System, in das in den letzten Jahren Geldsummen jenseits der Vorstellungskraft vieler Menschen geflossen sind, steht innerhalb eines Monats vor dem Kollaps. Der Erhalt der Strukturen ist vollkommen vom Fluss der Fernsehgelder abhängig, die Vereine existieren nur noch in totaler Abhängigkeit von den Rechteinhabern.

Die Frage, weshalb es trotz aller Millionen keinerlei Nachhaltigkeit im Profifußball zu geben scheint, wie die Strukturen und Vereine in Zukunft robuster und krisensicherer gemacht werden können, wurde zumindest öffentlich noch von keinem Funktionär gestellt. Das einzig kommunizierte Ziel ist ein möglichst schnelles ,,Weiter so!‘‘, das jedoch lediglich einer überschaubaren Zahl an Beteiligten weiterhin überragende Einkünfte garantiert. Das Gerede von zigtausenden Jobs halten wir schlicht in den meisten Fällen für einen Vorwand, weiterhin exorbitante Millioneneinkünfte für wenige extreme Profiteure zu sichern. Dies zeigt sich auch in der absoluten Untätigkeit des DFB, im Hinblick auf den Fußball unterhalb der 2. Bundesliga. Dass Geisterspiele hier viel stärkere Folgen hätten, als in den Ligen der DFL, wird ausgeblendet. Hauptsache das „Premiumprodukt“ kann weiterexistieren. Hier wird der DFB seiner Rolle nicht nur nicht gerecht, er zeigt auch wiederholt, wessen Interessen er vertritt.

Seit Jahren fordern Fans Reformen für eine gerechtere Verteilung der TV-Einnahmen und kritisieren die mangelnde Solidarität zwischen großen und kleinen Vereinen. Wir weisen auf Finanzexzesse, mangelnde Rücklagenbildung und die teils erpresserische Rolle von Spielerberatern hin. Die Gefahr der Abhängigkeit von einzelnen großen Geldgebern haben wir anhand von Beispielen wie 1860 München, Carl Zeiss Jena und anderen immer wieder aufgezeigt.

Spätestens jetzt ist es aller höchste Zeit, dass sich Fußballfunktionäre ernsthaft mit diesen Punkten auseinandersetzen. Die jetzige Herausforderung ist auch eine Chance: Die Verbände sollten diese Krise als solche begreifen und die Strukturen des modernen Fußballs grundlegend verändern. Es ist höchste Zeit!

In diesem Zusammenhang fordern wir:

-Der aktuelle Plan der DFL, den Spielbetrieb im Mai in Form von Geisterspielen wieder aufzunehmen, darf nicht umgesetzt werden. Wir maßen uns nicht an, zu entscheiden, ab wann der Ball wieder rollen darf. In einer Situation, in der sich der Fußball auf diese Weise so dermaßen vom Rest der Gesellschaft entkoppeln würde, darf es jedoch nicht passieren.

-Eine sachliche Auseinandersetzung mit der aktuellen Lage muss forciert und eine Abkehr vom blinden Retten der TV-Gelder vollzogen werden. Auch ein möglicher Abbruch der Saison darf kein Tabu sein, wenn die gesellschaftlichen Umstände es nicht anders zulassen. In diesem Fall sollten nicht nur Horrorszenarien in Form von drohenden Insolvenzen skizziert werden, sondern Lösungsmöglichkeiten in Form von Förderdarlehen, erweiterten Insolvenzfristen und anderen Kriseninstrumenten, denen sich auch die restliche Wirtschaft stellt, diskutiert werden.

-Eine kommende Lösung muss maximal solidarisch sein. Es darf unter den Vereinen keine Krisengewinner- und verlierer geben. Die Schere zwischen ,,groß‘‘ und ,,klein‘‘ darf nicht noch weiter auseinandergehen. Ausdrücklich schließen wir damit auch die Vereine der dritten Liga und der Regionalligen mit ein, für die Geisterspiele ohnehin keine Option sind.

-Die Diskussion über grundlegende Reformen, um den Profifußball nachhaltiger und wirtschaftlich krisensicherer zu gestalten, muss jetzt beginnen. Sie darf nicht nur von Fans und Journalisten geführt werden, sondern ist die zentrale Aufgabe der Verantwortlichen der Clubs und Verbände. Strukturen und Vereine müssen auf einen finanziell und ideell sicheren Boden zurückgeholt werden. Dabei muss die 50+1-Regel weiterhin unberührt bleiben.

Die Phase einer von der restlichen Gesellschaft komplett entkoppelten Fußballwelt muss ein Ende haben!

Fanszenen Deutschlands im April 2020

Peluza Sud vs. Nordkurve

Liebe Borussen,

die aktuelle Corona-Krise stellt die gesamte Gesellschaft und mit ihr auch den Fußball vor enorme Herausforderungen. Abseits der Situation hierzulande beschäftigt uns derzeit auch die Lage unserer Freunde in Rumänien. Der erst vor einigen Jahren neugegründete Fanverein Politehnica Timisoara schaffte zwar auf furiose Weise den Durchmarsch in die zweite rumänische Liga, ist von den ausbleibenden Zuschauereinnahmen als wichtigster Einnahmequelle jedoch stark getroffen.

Um sich in dieser Situation möglichst über dem Wasser zu halten und ersatzweise Einnahmen zu generieren, veranstalten unsere Freunde online Benefiz-Spiele. Wir stehen der Etablierung von E-Sports in den Fußballvereinen bekanntermaßen kritisch gegenüber und haben die Einführung bei Borussia seinerzeit kritisiert, wollen uns dieser Aktion im Sinne der Freundschaft jedoch nicht verschließen.

Politehnica Timisoara ist ein beispielhafter Verein, der sich den Entwicklungen des modernen Fußballs entgegenstellt und ideelle Werte wie die Mitbestimmung von Fans hochhält, wie es sonst kaum irgendwo im bezahlten Fußball zu finden ist. Dieses Projekt zu unterstützen ist das Gegenteil von dem, was viele E-Sports-Projekte großer Vereine darstellen und uns daher eine Herzensangelegenheit.

Am kommenden Sonntag findet daher ein Freundschaftsspiel im Online-Spiel ,,FIFA 20‘‘ statt, in dem Vertreter der Peluza Sud Timisoara gegen Spieler der Nordkurve Mönchengladbach antreten. Das Spiel wird um 20 Uhr deutscher Zeit auf dem Youtube-Kanal von Poli gestreamt. Auf der Seite unserer Freunde könnt ihr dazu virtuelle Tickets kaufen, deren Erlös zu 100% an Poli gehen.

Ein Ticket kostet umgerechnet 3,50 Euro. Ihr könnt natürlich auch gerne mehr Tickets kaufen.

Die Bezahlung über den Onlineshop von Poli funktioniert nur per Kreditkarte. Wer die Tickets nicht dort kaufen möchte, kann seine Spende auch über unsere Konten abwickeln:

Überweisung aufs Konto:
Inhaber: Sottocultura Förderkreis e.V.
IBAN: DE82 3106 0517 1009 9350 17
Betreff: Spende Poli

Fotbal pentru suporteri – Fußball für die Fans!

Link zum Shop : https://www.sspolitehnica.ro/product/esarfa-poli-vfl/

UPDATE Programm Geisterspiel

Sollte es weitere Informationen geben, informieren wir im Laufe des Tages über unsere Kanäle.

Borussia Mönchengladbach hat soeben dazu geraten, sich heute von Menschenansammlungen am Stadion fernzuhalten. Auch verschiedene Medien berichten darüber. Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich, dass es kein Verbot gibt und jeder Fan nach wie vor zum Stadion kommen kann. Wir sind uns der Situation bewusst, werden aber unserer Mannschaft einen würdigen Derbyempfang bereiten und sie zum Beginn des Spiels pushen, wie es sich für das Derby gehört.

16:00 Uhr Busempfang, Vorplatz Nordkurve
17:30 Uhr Einsingen, ebenfalls Vorplatz Nordkurve

Kollektivstrafen zum “Schutze” eines Milliardärs  – der DFB zeigt erneut sein wahres Gesicht

In den vergangenen Wochen wurde die Fußballöffentlichkeit erneut Zeuge der Doppelmoral und Demokratiefeindlichkeit der Vertreter des sogenannten „modernen Fußballs“. Ihren Höhepunkt erreichte die Absurdität vorerst am vergangenen Wochenende.
Sich gegenseitig übertreffend fabulierten Dietmar Hopp, Karl-Heinz Rummenigge und der DFB selbst, neben abgehalfterten D-Prominenten des Fußballs über „Würde“, „Moral“ und „Respekt“. Dieselben Personen, die im Falle Hopp daran arbeiten, dass der Fußball der Zukunft von hochgezüchteten Retortenvereinen mit unkritischem Klatschpublikum beherrscht wird und der ungebetenen Meinungen gerne mit einem Hochfrequenzgerät begegnet, welches Körperverletzungen nach sich zieht. Oder die, im Fall Rummenigge, Trainingslager in Katar abhalten, einem Land, welches Menschenrechte und somit die oben erwähnten Werte mit Füßen tritt. Ein Land, welches auch aufgrund der DFB-Funktionäre die Weltmeisterschaft 2022 austragen wird. In Anbetracht der nicht aufgeklärten gekauften WM 2006 ist auch hier davon auszugehen, dass sich die Herren das einige teure Uhren haben kosten lassen.
Diese moralisch alles andere als integren Personen und Strukturen wollen uns Fans nun erzählen, was Anstand ist und stören sich an der zugespitzten Wortwahl, mit der wir unsere Kritik äußern. Nur, wenn es keine Möglichkeit gibt, grundlegende Veränderungen im deutschen Fußball zu erreichen, müssen wir eben zu drastischeren Maßnahmen greifen. Dass es keine andere zielführende  Möglichkeit gibt, haben die von uns geführten Gespräche mit den Verbänden gezeigt, die letztlich nicht mehr waren als ein großer Scheindialog.
Die tatsächliche Schande der vergangenen Wochen liegt im Verhalten der Verbände, allen voran des DFB. Zuerst wurden die öffentlichkeitswirksam ausgesetzten Kollektivstrafen wieder eingeführt. Wohlgemerkt, in einer von einem Fußballverband geschaffenen Paralleljustiz. Diese verfassungswidrige Art der Bestrafung ist mit unserem Verständnis von Demokratie nicht in Einklang zu bringen. Indem der DFB diese nun wieder ausspricht, offenbart er nicht nur erneut sein verzerrtes Bild von Rechtsstaatlichkeit, sondern beweist auch eindrücklich, dass er nur solange an Veränderungen und Dialog interessiert ist, solange sein Geschäft nicht ernsthaft gestört wird. Nicht einmal die wenigen Fanorganisationen, die noch mit dem DFB im Dialog stehen, wurden über die “neue Linie” des Verbandes informiert, geschweige denn, deren Meinung eingeholt. Der DFB zeigt wiederholt, dass er kein ernsthaftes Interesse an einem Dialog mit Fans verfolgt. Unter Fritz Keller scheint sich auch hier leider nichts zum Positiven verändert zu haben.

Darüber hinaus sollen von nun an zum Wohle eines Milliardärs sämtliche „Diskriminierungen“ und „Beleidigungen“ sanktioniert werden, bei Wiederholungen droht ein Spielabbruch. Eine Selbstoffenbarung seiner eigenen Unabhängigkeit lieferte der DFB bereits, in dem er im Vorfeld des Spieltags eine Einflussnahme von Vereinsfunktionären und Absprachen zuließ. Der erste Spieltag mit dieser Regelung hat gezeigt, worum es den Verantwortlichen und dem DFB wirklich geht, um schlichte Zensur. Anders ist die Unterbrechung in Meppen nicht zu erklären. Auch, wenn die Verbände jetzt wieder ein Stück weit zurückrudern, zeigt sich klar, in welche Richtung es gehen soll und wird.
Wir sind nicht gutgläubig und waren es auch nie. Und so lassen wir uns auch diesmal nicht blenden. Es geht hier weder um antirassistisches Engagement, noch um Diskriminierung und schon gar nicht um Anstand und Werte. In diesem Falle hätte sich der DFB in der Vergangenheit entschiedener, auch im eigenen Dunstkreis, positionieren müssen. Dieses geschah, wie zu erwarten nicht. Es geht schlichtweg um die Bekämpfung unserer Fankultur und unserer Werte. Die Profiteure des Geschäfts „Fußball“ versuchen mit diesem scheinbar verfänglichen Thema die Fankurven zu spalten, um letztlich die aktiven Fanszenen zu entfernen. Denn diese sind es, die stets den Finger in die Wunde legen und sich für demokratische Vereine, effektive Mitbestimmung im Fußball, für den Erhalt der 50+1 Regel, für bezahlbare Eintrittskarten und fangerechte Anstoßzeiten einsetzen und somit letztlich für das, was uns Fans die Identifikation mit diesem Sport noch halbwegs gelingen lässt.
Aber dieses Engagement ist dem DFB und seinen Verbündeten ein Dorn im Auge, welchen es zu bekämpfen gilt. Diesen Kampf nehmen wir auch weiterhin gerne an, denn wir haben keine andere Wahl, als ihn zu führen, wenn wir unseren Fußball zumindest teilweise noch erhalten wollen. Dieser Kampf kann plakativ, zugespitzt und provokant geführt werden oder tiefgründig und differenziert – wichtig ist, dass wir ihn führen!
Denn wir Fans sind die Basis und die Seele des Fußballs und wir lassen uns weder von Kollektivstrafen, noch von Spielunterbrechungen davon abhalten, für unsere Sache einzustehen.
Wir fordern und erwarten daher:

Kollektivstrafen abschaffen! Es wird Zeit, dass der DFB sein mittelalterliches Rechtsverständnis für alle Zeit hinter sich lässt und Kollektivstrafen nicht nur aussetzt, sondern seine Rechts- und Verfahrensordnung diesbezüglich ändert und damit das Instrument der kollektiven Bestrafung abschafft. Im gleichen Zuge erwarten wir die sofortige Aufhebung der gegen Borussia Dortmund ausgesprochenen Zuschauerausschlüsse.

Die wirklich hässlichen Gesichter des Fußballs bekämpfen! Der Fußball ist kaputt. Wirtschaftliche Interessen werden hofiert, das System sorgt dafür, dass reiche Clubs immer reicher werden, in den Verbänden steht Korruption an der Tagesordnung und um Menschenrechtsverletzungen schert man sich einen Dreck. Nicht erst seit den „Football Leaks“- Enthüllungen ist bekannt, dass Verbände und Vereine sich an diesen Zuständen nicht stören – im Gegenteil, sie fördern sie sogar. Hier muss endlich gegengesteuert werden, sollte den Herren wirklich etwas am Fußball liegen!

Wer nur am maximalen Profit orientiert ist, Werte deshalb nur zu seinem (Wettbewerbs-)Vorteil benennt und sich mit jahrelanger Kritik von Fans nicht ehrlich auseinandersetzt, macht sich lächerlich, wenn er sich als Hüter der Moral inszeniert. Wir Fans werden die Praxis vom letzten Spieltag nicht einfach so hinnehmen und im Zweifel weiter Unterbrechungen und auch Abbrüche in Kauf nehmen.
Fick dich DFB!      

Fanszenen Deutschlands im März 2020

Hoffenheim-Heimspiel

Die Protestaktion zu Beginn der zweiten Halbzeit beim vergangenen Heimspiel gegen Hoffenheim hat für viel Aufregung gesorgt. Wir wollen daher im Folgenden die Hinter- und Beweggründe der Aktion erklären sowie unsere Meinung zur dadurch entstandenen Debatte abgeben.

Der Hintergrund
Seit Hoffenheims rasantem Aufstieg von den Niederungen des Fußballs in den Profisport wird das Projekt von vielen Fans abgelehnt. Diese kritische Einstellung ist, auch von uns, an anderer Stelle zur Genüge begründet worden. Sie richtet sich dabei auch und im Besonderen gegen Dietmar Hopp, der als Mäzen ein Symbol für das darstellt, was man am Modell Hoffenheim falsch findet. Ob von uns Gladbachern oder anderen Fanszenen: Protest gegen das Projekt Hoffenheim drückte sich schon immer auch im Protest gegen Dietmar Hopp aus.
Anlass der jetzigen Aktion war insbesondere die am Donnerstag vor dem Spiel durch den DFB ausgesprochene Strafe gegen die Fanszene aus Dortmund. Der Verband setzte damit die vor 2 ½ Jahren abgeschafften Kollektivstrafen wieder ein, brach dadurch ausdrücklich sein Wort und setzte einen neuen Maßstab in der Sanktionierung von Fanprotesten. Die Strafe begründete sich maßgeblich auf die Grafik, die Dietmar Hopp im Fadenkreuz darstellt. Diese zeigten die BVB-Fans erstmals vor vielen Jahren als Doppelhalter, vergangene Saison dann erneut als Blockfahne, was dann wiederum zur besagten Strafe führte.
Die Wiedereinsetzung der Kollektivstrafen sowie die Sanktionierung von Fanprotesten sind ein Dammbruch, den man in unseren Augen nicht unbeantwortet lassen darf. Um eine klare Anspielung auf den Fall Dortmund herzustellen, haben wir deshalb die gleiche Abbildung gezeigt, die für die Kollektivstrafe sorgte.
Lediglich ein paar kurze Worte wollen wir beim Thema ,,Hintergrund‘‘ auch dazu verlieren, weshalb die Aktion vermummt gezeigt worden ist. Dies hätten wir noch vor ein paar wenigen Jahren nicht getan, sehen uns wegen einer zunehmenden Kriminalisierung von Äußerungen in der Kurve jedoch bei gewissen Inhalten dazu gezwungen. Aktionen, die früher am Bökelberg und auch noch vor einigen Jahren im Borussia-Park nie ein Thema waren, führen mittlerweile zu Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaften oder Strafen des DFB. Die Ermittlungen enden, wie im kürzlichen Fall unseres Leipzig-Spruchbands, oft mit Einstellungen, Sanktionen des DFB sind rechtsstaatlich ohnehin fragwürdig – um uns vor diesen Entwicklungen zu schützen, greifen wir jedoch auf Vermummung zurück.

Das Fadenkreuz
In der Vergangenheit haben wir sowohl den Verein Hoffenheim, als auch Dietmar Hopp als Mäzen, Stellvertreter und Symbol des Kommerzprojekts Hoffenheim im Form von Protesten attackiert. Mal sachlich anhand der Eigentumsverhältnisse, mal plump beleidigend als Hurensohn, mal karikaturistisch als Baby – unser Protest richtete sich in verschiedenen Formen, aber oft gegen Dietmar Hopp als Symbol des gesamten Konstrukts.
Das Fadenkreuz haben wir in allererster Linie wegen der Anspielung auf den o.g. Dortmunder Fall gewählt. Wir sehen darin jedoch auch nicht ansatzweise das, was daraus gemacht worden ist. Für uns ist es lediglich eine Symbolik der Ablehnung – vergleichbar mit einer Verbotsschild-Symbolik oder Ähnlichem. Für uns stellt es keinen Unterschied dar, ob das Hoffenheimer Wappen oder Hopps Konterfei als Symbol für das kommerzielle Konstrukt im Fadenkreuz dargestellt ist. Einen tatsächlichen Aufruf zur Gewalt, gar Mordaufruf oder diskriminierenden Inhalt verbinden wir damit definitiv nicht.

Die Tragweite
Während wir inhaltlich hinter der Grafik stehen, insbesondere wegen des Kontexts zum Fall Dortmund, haben wir die Tragweite eines anderen Kontexts definitiv unterschätzt, bzw. schlicht gar nicht bedacht. Einen Zusammenhang zum rechtsterroristischen Anschlag in Hanau herzustellen kam uns vor dem Spiel nicht ansatzweise in den Sinn, auch im Nachgang finden wir diesen Gedankengang schlicht falsch.
Wir glauben selber kaum, dass wir das klarstellen müssen, aber: Es handelt sich bei der gezeigten Grafik ausdrücklich nicht um eine Anspielung auf eine Gewalttat, geschweige denn auf den einige Tage zuvor erfolgten Anschlag in Hanau. Unsere Vorsänger haben vor der Schweigeminute mit Nachdruck auf die Einhaltung der Schweigeminute, die im Borussia-Park zuletzt nicht selbstverständlich war, eingewirkt, damit sich Borussias Fanszene in angemessener Weise am Gedenken für die ermordeten Opfer beteiligt. Nicht im Ansatz haben wir mit dem Protest in der zweiten Halbzeit in irgendeiner Weise eine Verbindung zu dieser feigen Tat herstellen wollen.
Eingestehen müssen wir uns daher an dieser Stelle, dass wir im Vorfeld über die Hintergründe der Aktion hätten informieren müssen, ähnlich wie wir dies auch bei anderen Protestaktionen (etwa der bundesweiten Fanszenen Deutschlands) der vergangenen Jahre getan haben, damit dieses Missverständnis überhaupt gar nicht erst aufkommt. Damit geht einher, dass wir auch den Vorwurf, dass man aufgrund der zeitlichen Nähe mehr Fingerspitzengefühl hätte zeigen müssen, nachvollziehen können.

Die Reaktionen
Klar ist uns, dass derlei Symbolik nicht jedermanns Geschmack trifft. Niveaulos, unangebracht, geschmacklos, was auch immer – über Hopps Konterfei im Fadenkreuz kann man sicher genauso geteilter Meinung sein wie über Hurensohn-Gesänge und zig andere Protestformen. Kritik daran ist absolut in Ordnung, wir unterschreiben kritische Äußerungen aus diesem Grund auch nicht umsonst mit ,,Sottocultura‘‘ statt ,,Nordkurve‘‘ oder ,,Borussia-Fans‘‘, um keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Stellvertretertum zu erheben.
Was den Bogen jedoch absolut überspannt, sind diverse Äußerungen von Borussen, Vereinsangestellten und Journalisten der vergangenen Tage. Bereits die Äußerungen des Sicherheitssprechers, der das Banner in einen Zusammenhang mit Rassismus und dem rechten Terror von Hanau stellte, irritierten uns massiv. Trotz einigem zeitlichen Abstand schlugen weitere Akteure in die gleiche Kerbe. Wir halten das für grob falsch und eine Verharmlosung der Ereignisse in Hanau. Hier werden Opfer eines Mordanschlags instrumentalisiert um ein als falsch empfundenes Fanbanner zu thematisieren.
In einem Kommentar wurde die Aktion als einer der ,,beschämendsten, heuchlerischsten und, sagen wir wie es ist, widerlichsten Augenblicke in der Geschichte der Bundesliga‘‘ bezeichnet. Geht es nicht noch etwas dramatischer? Als seien nicht wenige Wochen zuvor tatsächlich rassistische Vorfälle in Deutschland geschehen, als hätte es nicht schon wirklich Todesopfer im Fußball gegeben, und und und. Wir wiederholen uns gerne, dass Kritik an der Symbolik nachvollziehbar und gerechtfertigt sein kann, diese nicht von jedem geteilt werden muss – müssen aber in Anbetracht dieser Worte festhalten, dass wir einen großen Teil der Reaktionen nicht als ernsthafte Kritik, sondern schlicht hysterisch bis fahrlässig sehen.
Unverständnis löst dazu die Vorgehensweise des Schiedsrichters aus, der das Spiel aufgrund der Situation unterbrach und drohte abzubrechen – was wiederum maßgeblich zu den erhitzten Reaktionen vieler Zuschauer führte. Die offensichtliche Anwendung des von der FIFA entwickelten 3-Stufen-Plans zur Reaktion auf rassistische Vorfälle in unserem Fall zeigt klar die komplett verrutschten Maßstäbe des Verbandes. Wenn jede kritisch gesehen Fanaktion in den Kurven nun zu einer Unterbrechung oder gar zum Abbruch führt, wird den Fankurven dieses Landes jeder Handlungsspielraum genommen. Sollte diese Praxis sich etablieren, sind wir nicht mehr weit von einer Situation entfernt, in der Sanktionen und Unterbrechungen wegen üblicher Anti-Gesänge gegen den Gegner der Fall sein werden – man denke an das übliche ,,Tod und Hass dem FC Köln‘‘. Hier gilt es den Anfängen, die es aber bereits nicht mehr sind, zu wehren!

Und weiter?
Eine Einschränkung in der besagten Einschätzung müssen wir insofern vornehmen, als dass abseits der hysterischen Berichterstattung und Forderungen viele, viele Borussen und Menschen ihre kritische Meinung uns gegenüber geäußert haben, die wir definitiv nachvollziehen können. Ausgewogene Berichterstattung gab es sowohl in (Gladbacher sowie fremden) Fanmedien, als auch von (leider nur außerhalb Gladbachs) etablierten Redaktionen. Darüber hinaus gibt es zahllose Fans, die im direkten Gespräch mit uns über die Hintergründe gesprochen haben, darüber Verständnis entwickelt oder trotzdem ihr Unverständnis über den zeitlichen Rahmen oder die Symbolik an sich zum Ausdruck brachten – alles okay und in unserem Sinne.
In vielen Nachrichten und Gesprächen, die uns erreicht haben und mit uns geführt worden sind, wurde Bezug auf die Aktion ,,Gemeinsam für Borussia‘‘ genommen. Als Initiator dieser Aktion stehen wir ganz selbstverständlich weiter hinter dem dort propagierten Gedanken, trotz und vielleicht auch gerade weil man in einer so großen, heterogenen Fanszene mal geteilter Meinung über eine Protestform ist. Sowohl beim kommenden Spiel in Augsburg, als auch beim Heimspiel gegen Dortmund (und grundsätzlich sowieso immer) stehen wir für Gespräche im Sinne dieses Gedankens zur Verfügung.

Sottocultura

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Hinweise zum Derby

Einen Hinweis haben wir auch an die Polizei MG: Spart euch die geplanten Besuche, ihr werdet nichts finden.

Scheiß Red Bull!

Am 20. Spieltag zu Gast beim Tabellenführer, der eigene Verein nur zwei Punkte hinter Platz 1 – ein Szenario, das die Vorfreude auf den Spieltag ins Unermessliche steigern und Fußballherzen höherschlagen lassen sollte.

Vor dem ,,Topspiel‘‘ am kommenden Samstag herrscht in unserer Fanszene jedoch keine Vorfreude, sondern einmal mehr Ärger und Ablehnung. Denn es geht nicht zum FC Bayern, Borussia Dortmund oder einem anderen Spitzenverein der Liga, sondern zum Werbeträger eines österreichischen Konzerns.

Das Kunstprodukt Red Bull Leipzig spielt sein inzwischen viertes Jahr Bundesliga. Sportlich ist es längst angekommen, spielt in diesem Jahr wohl um die Meisterschaft mit, ist aber ebenso wenig als Fußballverein zu akzeptieren wie in der Vergangenheit. Die Kritikpunkte sind endlose Male aufgezählt und durchdiskutiert worden: Umgehung der 50+1-Regel, Werbung als einziger Zweck, Wettbewerbsverzerrung, … die Liste lässt sich beliebig lange fortführen. Dazu kommt eine in den letzten Jahren im Leipziger Stadion etablierte Zensur, die es Gästefans unmöglich macht, ihre freie Meinung anständig zum Ausdruck zu bringen. Stattdessen werden unliebsame Fans dort drangsaliert und lediglich als Kunden gesehen. 

Wir aber sind keine Kunden, sondern selbstbestimmte und kritische Fans eines Traditionsvereins. Borussia Mönchengladbach und die damit verbundenen Werte sind für uns nicht abzulegen, ein Spiel gegen Red Bull für uns niemals ein normales Spiel zweier Fußballvereine. 

Um auf diesen nach wie vor bestehenden Missstand aufmerksam zu machen, werden wir auch am Samstag in Leipzig unseren etablierten Protest fortführen. Dabei werde wir aufgrund der Resonanz in der Fanszene erneut nicht schweigen, sondern unseren Protest lautstark zum Ausdruck bringen:

  • In den ersten 19 Minuten des Spiels werden wir den Gegner massiv auspfeifen. 
  • Optisch werden wir einmal mehr hervorheben, dass wir uns als Traditionsverein seit 1900 vom Werbeprodukt gegenüber unterscheiden. Packt daher eure Traditionsverein-Schals ein.

Lasst uns erneut ein Zeichen gegen das Produkt und die allgemeine Kommerzialisierung des Fußballs setzen!

Für den Traditionsverein seit 1900! Gegen Red Bull Leipzig!

Förderkreis 2020

Hallo Borussen,

auch in diesem Jahr habt ihr bereits seit dem Heimspiel gegen Bayern die Möglichkeit eure Mitgliedschaft für den Sottocultura Förderkreis e.V. zu verlängern/abzuschließen. Bei dem Heimspiel gegen Mainz wird es zudem möglich sein sich auch auf der Ostgeraden für den Förderkreis anzumelden.

Im Folgenden möchten wir euch nochmal etwas genauer erklären was sich hinter dem Förderkreis verbirgt.

»Anmeldung«

Was ist der Förderkreis?

Der Sottocultura Förderkreis e.V. besteht unter diesem Namen seit 2015 ist neben dem FPMG der größte Zusammenschluss von Borussia Fans innerhalb der Fanszene. Er setzt sich maßgeblich für die Gestaltung und das Auftreten der Nordkurve Mönchengladbach ein und bietet dafür die finanzielle Basis. Mit seinen 1300 Mitgliedern ist der Förderkreis auch im Jahre 2019 wieder deutlich gewachsen und hat seinen festen Platz in der Fanszene gefunden.

Was sind die Vorteile einer Mitgliedschaft?

– mit einer Mitgliedschaft unterstützt ihr finanziell und ideell die Geschehnisse in der Nordkurve Mönchengladbach. Dazu zählt insbesondere die Finanzierung von Heim- und Auswärtschoreos, fanpolitische Aktionen, Tifomaterialien oder Mottotouren wie die „Gemeinsam für Borussia“ Aktion

– nur als Mitglied habt ihr die Möglichkeit all unsere Shopartikel gegen Vorlage eures Mitgliedsausweises zu erwerben (ausschließlich im Stadion erhältlich) 

– Ihr erhaltet die Blockflöte nach jedem Heimspiel per E-Mail zugeschickt

– Förderkreis-Mitglieder können zu jedem Auswärtsspiel welches per Bus bereist wird im Förderkreis Bus mitfahren

Wie teuer ist eine Mitgliedschaft?

Die Mitgliedschaft im Förderkreis kostet pro Kalenderjahr 19€.

Wie kann ich mich für den Förderkreis anmelden?

SEPA im Stadion

-Anmeldeformular ausfüllen

-IBAN angeben

-erste Abbuchung erfolgt zum kommenden Monatsanfang, Folgejahre zum 1.2.

-Mitgliedschaft verlängert sich automatisch, kann aber jederzeit gekündigt werden

Bar im Stadion

-Anmeldeformular ausfüllen

-Jahresbeitrag bar am Stand hinter Block 18 bezahlen

-Mitgliedschaft gilt nur bis Ende des Kalenderjahres

SEPA online

-Anmeldeformular ausgefüllt (mit IBAN!) an foerderkreis@sottocultura.de schicken

-erste Abbuchung erfolgt zum kommenden Monatsanfang, Folgejahre zum 1.2.

-Mitgliedschaft verlängert sich automatisch, kann aber jederzeit gekündigt werden

Solltet ihr noch weitere Fragen haben, könnt Ihr uns unter foerderkreis@sottocultura.de kontaktieren.

Auf ein erfolgreiches Jahr 2020!

Das Anmeldeformular findet ihr hier

Nachtrag : Wichtige Infos

  • alle Mitglieder die ein SEPA-Mandat hinterlegt haben brauchen sich natürlich nicht noch mal anmelden!
  • am 1.2. ziehen wir euren Mitgliedsbeitrag in Höhe von 19€ ein. Schaut bitte das eure Konten gedeckt sind. Im Falle einer Rücklastschrift fallen 10€ Gebühren für uns an, die wir an euch weiter berechnen.
  • sollte sich eure Bankverbindung im Laufe des Jahres 2019 geändert haben, teilt uns dies bitte bis spätestens 30.1. mit. Alle späteren Hinweise werden nicht berücksichtigt
  • Mitgliedsausweise gibt es wie immer nur im Stadion und nicht per Post. Diese können im Februar am Shop abgeholt werden

sottocultura.de geht online

Den Wert, den unsere Gruppe Internetauftritten beimisst, konnte man in den vergangenen Jahren erahnen, wenn man sich unsere Webpräsenz www.blog1900.de vor Augen führte. Zwar aktualisierten wir den Blog sporadisch mit den jeweiligen Infos rund um Shop, Aktionen, Stellungnahmen und Ähnlichem, dennoch wirkte er auch auf uns selbst aus dem Jahrzehnt gefallen. 

Das notwendige Übel, unsere Infos nicht nur über unseren Lieblingskanal Stadion, sondern auch im WorldWideWeb zu verbreiten, erfüllte der Blog außerdem nur noch sporadisch, da er wegen mangelnder Relevanz einfach nicht mehr groß zum Besuch einlud. Darüber hinaus verschwanden relevante Informationen, die dauerhaft von Interesse für alle Borussen sind, regelmäßig aus dem Blickfeld und auf die hinteren Seiten. 

Mit unserer neuen Homepage www.sottocultura.de wollen wir dies nun ändern. Diese betrachten wir zwar weiterhin als notweniges Übel, wollen den Sinn und Zweck dessen aber besser umsetzen. Wir haben daher die besagten relevanten Infos rund um den Sottocultura Förderkreis e.V., unsere Nachwuchsgruppe Ascendente, das soziale Projekt Nordkurve Aktiv und Kontaktmöglichkeiten in der Leiste oben festgehalten. 

Darüber hinaus haben wir die etablierte Fotoseite der Fanszene, nordkurvenfotos.de, mit in sottocultura.de integriert. Ihr findet die Nordkurvenfotos in gewohntem Format und nach jedem Spieltag weiterhin, jedoch ab Beginn der Rückrunde auf dieser Homepage. Die alten Fotos findet ihr als Archiv vorerst auf nordkurvenfotos.de, nach und nach werden wir sie jedoch auch in diese Homepage einpflegen, um alles gebündelt zu haben. 

Heimspiel Paderborn

Beim morgigen Heimspiel gegen Paderborn habt Ihr noch die Möglichkeit euch mit dem neuen Nordkurve-Pullover einzudecken. Es sind noch Restexemplare in allen Größen (S-XXL) vorrätig.

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